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| Wie in der Rheinpfalz angekündigt wurde das Spiel gegen die Profis des 1.FC Kaiserslautern zum "Erlebnis des Jahres". 4000 Zuschauer erlebten bei optimalen Wetterverhältnissen ein absolut sehenswertes Spiel der Viktoria gegen den FCK. Erstaunlicherweise konnten die Herxheimer unter Leitung von Trainer Michael Sommer und Co-Trainer Andreas Eichenlaub sehr gut mit den Profis mithalten. Nach dem 0:1 per Elfmeter durch Dominguez konnte die Heimmannschaft, durch ein schönes Solo von Christian Heinrich, sogar den 1:1 Ausgleich erzielen. Im Laufe des Spiels zeigten die Lauterer dann doch ihre Überlegenheit, was im Endeffekt zu einem immer noch respektablen 1:7 führte. Erfreulich zu sehen, dass sich die eingesetzten Neuzugänge (Michael Wolf, Christian Heinrich und Marcus Müller) hervorragend integrierten. Es darf uneingeschränkt von Verstärkungen für die kommende Verbandsligarunde gesprochen werden. Gleiches gilt für die Herxheimer "Eigengewächse" Pascal Weis, Christoph Bauer, Josef Trauth und Thorsten Graf. Ein Kompliment an die beiden Trainer, die es schafften in kürzester Zeit die Moral der Truppe zu steigern und auf dieses "Spiel des Jahres" einzustellen. Es macht wieder Spaß für den SV Viktoria Herxheim 1913 e.V. aktiv zu sein, so die übereinstimmende Aussage vieler Spieler! Die Herxheimer Fans dürfen sich mit berechtigten Hoffnungen auf einen Spitzenplatz auf die neue Saison freuen. Abgerundet wurde der Tag mit einem Rahmenprogramm das seinesgleichen sucht (siehe Vorbericht + Fotos) und gipfelte in der Autogrammstunde der Kaiserslauterer Spieler, die mit einer bemerkenswerten Geduld (fast) allen Autogrammwünschen der Fans nachkamen. Der reibungslose Ablauf des Mammutprogramms wurde möglich durch den Einsatz zahlloser ehrenamtlicher Helfer und Ordner aus den Reihen der Viktoria-Mitglieder und der FCK-Fanclubs, unterstützt von Mitarbeitern des FC Kaiserslautern. Bericht: Oliver Dester |
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FCK setzt "Krönungsbusch" die Krone auf HERXHEIM (som). Ausnahmezustand auf dem Herxheimer "Krönungsbusch". Was für eine tolle Geburtstagsfete des SV Herxheim. Die Viktoria rief zum Fußballfest aus Anlass ihres 90-jährigen Bestehens - und mit dem Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern kamen rund 5000 (mehr als 4000 zahlende) Zuschauer. Auf den Rängen ein einziges rot-weiß-rotes Farbenmeer. Vor allem die vielen jugendlichen Fans trugen stolz die Namen ihrere Idole auf dem Rücken. Selbst der ausgemusterte Harry Koch war noch nicht vergessen. Ein Name übertraf allerdings alle: Miroslav Klose. Als der sympathische Sportmann kurz nach 16 Uhr zusammen mit seinen Mannschaftskameraden Vratislav Lokvenc, Marian Hristrov und Nenad Belica auf dem Balkon Platz nahm, schallte es nur noch "Miro, Miro, Miro" durch das Stadion. Sein verschmitztes Lächeln zeigte, dass er die die Präsenspflicht gerne erfüllte, obwohl ihm eine Schonungspause eingeräumt wurde. Zwei andere FCK-Akteure avancierten zumindest an diesem Nachmittag zu Publikumslieblingen. Tim Wiese und der dreifache Torschütze Jose Dominguez. In Herxheim herrschte Christi -Himmelfahrt- und damit Sandbahnrennen-Atmosphäre. Der Verkehr musste durch Einbahnstraßen geregelt werden. Das Stadion hatte sich fast gefüllt, als um 14 Uhr Hans Röller die Partie zwischen einer Auswahl der FCK-Geschäftsstelle und den südpfälzischen FCK-Fan-Clubs anpfiff. Bereits in der 5. Minute hieß es durch Alex Nazarov 1:0. Als Thomas Reiland zwei Minuten später gar auf 2:0 erhöhte, war eine Vorentscheidung gefallen. FCK-Chef-Coach Eric Gerets war in die Rolle des Spielers geschlüpft, imponierte als rechter Außenverteidiger durch seine Vorstöße und präzise Flanken. Im Abwehrzentrum waren Karlheinz Emig und Michael Dusek nicht zu überlisten. Auch im zweiten Durchgang hielt die Überlegenheit der FCK-Bediensteten an. Selbst die Verlockung eines Kasten Biers für den ersten Torerfolg konnte die Auswahl der FCK-Fanclubs nicht zu einem Treffer beflügeln. Im Gegenteil, Karlheinz Emig erhöhte mit einem verwandelten Foulelfmeter auf 0:3. Dann kamen sie aufs Feld, die Bundesliga-Kicker. Auf der anderen Seite des Platzes
tummelten sich sehr bescheiden die Amateure aus der Verbandsliga, bei der
Michael Sommer als neuer Spielertrainer in den Einzelgesprächen gar nicht groß
motivieren musste. Die Profis staunten nicht schlecht, als die Viktoria munter
mitmischte. "Gute junge Spieler, ich bin überrascht", gestand Marian Hristov im
Gespräch mit der RHEINPFALZ. Und Miroslav Klose sagte gar: "Denen traue ich in
der Verbandsliga einiges zu". FCK-Präsident René C. Jäggi sprach von einer
fantastischen Atmosphäre und einer Viktoria, die ihre Haut so teuer wie möglich
verkauft habe. Imponierend, wie die Viktoria zwei Minuten nach dem 0:1-Rückstand
durch Neuzugang Christian Heinrich, der gleich drei FCK-Abwehrspieler aussteigen
ließ und dann satt vollendete, zum Ausgleich kam. Schade für die Herxheimer,
dass ein zweiter Foulelfmeter den FCK auf 1:3 und nach vorne brachte noch in der
gleichen Minute das 1:4 fiel. Ein Pausenstand, der den Spielverlauf nicht
widerspiegelte. Spielertrainer Michael Sommer nach der Partie: "Wir haben
unsere Sache recht ordentlich erledigt". Kapitän Mathias Beierle: "Wir wollten
kein Kanonenfutter sein und dies ist uns gelungen". Johannes Lang, gerade den
A-Junioren entwachsen, meinte: "Dieses Spiel gegen den FCK werde ich mein
ganzes Leben nicht vergessen". Und Markus Müller, der in der vergangenen Saison
noch das Tor beim SV Gommersheim hütete, stand mit einem Male mit tollen Paraden
im Rampenlicht. Für die Fans war das Ergebnis (1:7) sekundär. Sie wollten
einfach nur ihre Idole sehen. 500 Jugendliche harrten nach der Partie eine Stunde lang aus, um Autogrammkarten der
FCK-Akteure zu ergattern. Gleich 25, auch die Nationalspieler, hatten sich unter
dem Balkon des Sporthauses platziert. REUTERM / REUTERM |
| Video der Autogrammstunde, 120 Sekunden MPG (gezippt, Sie benötigen Winzip oder ein ähnliches Programm, um die Datei zu entpacken) DOWNLOAD (7,35MB) |
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Sommer: "Erlebnis des Jahres"FUSSBALL: SV Herxheim erwartet gegen FCK bis zu 5000 Zuschauer
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