Stadion Krönungsbusch

Geschichte:

Schon kurz nach der Vereinsgründung im Jahr 1913 erhielt der SV Viktoria am Krönungsbusch nördlich des Saugrabens eine Wiese, die genutzt wurde, um
Freundschaftsspiele auszutragen. 1922 entstanden dort der Sportplatz und ein kleines Vereinshaus mit Umkleideräumen. Zur Eröffnung kam der VfB Mühlburg aus Karlsruhe. In der Folgezeit wurde die Anlage sukzessive ausgebaut und erhielt 1965 eine Beleuchtungsanlage.

Zum fünfzigsten Vereinsjubiläum 1963 wurde ein Nebenplatz mit Rasenbelag eingeweiht. Hier stand bereits in den 50er Jahren ein kleines Vereinsheim, das 1971 durch ein größeres Gebäude an der Südseite des Rasenplatzes ersetzt wurde.

Auch das Stadion wurde 1995 für eine Million DM umgebaut und mit neuen Stehrängen versehen. Der alte Tennenplatz westlich des Mehrzweckstadions wurde 2017 durch einen Kunstrasenplatz ersetzt, so dass der Verein heute drei (mindestens) oberliga-taugliche Spielstätten besitzt.

Beschreibung:

Das Stadion am Krönungsbusch besteht aus drei Hauptanlagen: Im Norden des Geländes liegt das große Mehrzweckstadion (Kapazität 3.000) mit Stehrängen und Beleuchtung. Dieses wird heute hauptsächlich zu Trainingszwecken genutzt.

Die heute vom Verein hauptsächlich genutzte Spielstätte (Kapazität 5.000) liegt südlich davon und ist ein reiner Fußballplatz mit (vergleichsweise kleinem) Naturrasen. Es besitzt zwei bis fünf Stufen auf der Gegengeraden und den Hintertorseiten. An der Hauptgeraden (Südseite) steht das Vereinsheim mit Überdachung und Balkon, durch das man von der St.-Christophorus-Straße das Gelände betritt. Von der Straße aus kann man schon die Anzeigetafel und die Werbeflächen auf der Gegenseite sehen.

Im Westen liegt noch das Kunstrasenspielfeld (Kapazität 2.500), das im Winter als Ausweichstadion genutzt wird und für alle Jugend-Mannschaften als Trainingsplatz und Austragungsort der Rundenspiele dient.

Zur weitläufigen Sportanlage gehören auch Kleinspielfelder, Beachvolleyballfelder sowie Beachsocceranlagen. Südöstlich liegen das Schwimmbad und das große Waldstadion, das allerdings nicht für Fußballspiele genutzt wird, sondern mit seiner fast einen Kilometer langen ovalen Bahn als Sondersportanlage Motorsportveranstaltungen dient.

Lage und Parken:

Das Sportgelände liegt am südlichen Ortsrand von Herxheim zwischen Wohnbebauung und Wald. Auf beiden Seiten entlang der St.-Christophorus-Straße stehen Parkplätze in ausreichender Zahl zur Verfügung; diese werden auch von den Besuchern des Schwimmbades und des Waldstadions genutzt.

Anreise mit Bus und Bahn:

Herxheim hat keinen Bahnhof. Vom Bahnhof Landau aus fährt die Buslinie 555 (Fahrtrichtung Rülzheim) nach Herxheim. Die Fahrt bis zur Haltestelle Herxheim Freibad (direkt am Stadion) dauert etwas mehr als eine halbe Stunde. Die Linie fährt sonntags nicht!

Galerie Sportgelände

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